Zisterzienserorden in Wąchock Add to route
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Kościelna 14
27-215 Wąchock
Świętokrzyskie Mountains (Holy Cross Mountains)
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www.starachowice.travel
Opactwo Cystersów w Wąchocku, fot. Anna Drzewiecka
Opactwo Cystersów w Wąchocku, fot. Anna Drzewiecka
Das Städtchen neben Starachowice ist nicht nur durch die zahlreichen Witze bekannt, aber hauptsächlich ist sie wegen der Zisterzienser berühmt, die 1179 in die Ortschaft aus der burgundischen Abtei Morimond vom Krakauer Bischof Gedeon Gryfita geholt worden sind. In den Jahren 1218 – 1239 errichtete hier die italienische Werkstatt des Ordensbruders Simon eine Steinabtei, die sich nach den Mustern der toskanischen Architektur richtete. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist das ursprüngliche romanische System des Klosterkomplexes erhalten geblieben. In den späteren Jahren baute man den Klosterkomplex mehrmals um. Die Liebhaber der sakralen Architektur können hier folgende Sachen bewundern: die spätromanische Klosterkirche, die auf dem Grundriss des lateinischen Kreuzes aus zweifarbigen Steinklötzen gebaut wurde; das Innere mit ausgezeichnet erhaltenen romanischen Räumlichkeiten; wunderschönes Kapitelhaus, das ein Kunststück von besonderem Wert der polnischen Zisterziensern ist. In den Kreuzgängen befindet sich das Grabgewölbe des Majors Jan Piwnik „Ponury” – des legendären Führers der Truppen der Polnischen Heimatarmee der Region Świętokrzyskie. In dem Klostergebäude befindet sich neben dem Tor das Zisterziensermuseum, das eine einzigartige Sammlung von Andenken aus der Zeit der nationalen Aufstände besitzt. Die Sammlungsstücke wurden vom Pfarrer Oberstleutnant Walenty Ślusarczyk gesammelt. Der Komplex der Zisterzienserabtei in Wąchock ist einer der wichtigsten europäischen Objekte von Kulturwegen – des Zisterzienerweges und des romanischen Weges.