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Museum der Diözese in Kielce Add to route
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Jana Pawła II 3
25-013 Kielce
Świętokrzyskie Mountains (Holy Cross Mountains)
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www.muzeum.kielce.pl
Muzeum Diecezjalne w Kielcach
Muzeum Diecezjalne w Kielcach
Die schönsten und die wertvollsten Kunstwerke der sakralen Kunst der Diözese von Kielce kann man im Gebäude der Kurie von Kielce ansehen, wo sich das Museum der Diözese befindet Die Geschichte des Museums der Diazöse in Kielce greift auf die Anfänge des vergangenen Jahrhunderts zurück, als der Pfarrer Czesław Chodorowski 1911 in der Zeitung „Przegląd Diecezjalny” einen Beitrag mit dem charakteristischen Titel „Über das Bedürfnis ein Museum der Diözese zu gründen“ veröffentlicht hat. Dadurch, dass der Pfarrer aus Skarżyce Beispiele aus anderen Ländern Europas anführte, zeigte er die Notwendigkeit eine solche Einrichtung zu berufen, nicht nur aus Schutz vor Diebstählen, ausländischen Händlern und der Zerstörung vieler wertvoller Kunstgegenstände und Andenken, aber auch damit die artistischen Kultur in Polen auch ihren Nutzen tragen kann. Eigene Sammlungen – zahlreiche Münzen, Dokumente, liturgische Gewänder und Bilder übergab der Einrichtung1921 der damalige Ordinarius von Kielce, Bischof Augustyn Łosiński. In dem gleichen Jahr wird in der Zeitung „Kielecki Przegląd Diecezjalny” eine kurze Notiz der Pfarrer Józef Zdanowski und Antonii Bożek veröffentlicht, in der sie als Vorstand des Museums an die Pfaffer appellieren, damit sie „um des Schutzes der Sehenswürdigkeiten der Vergangenheit willen, an die Einrichtung allerlei Kunstwerke aus den Bereichen der Bildhauerei, Malerei oder der artistischen Industrie, z.B. liturgische Gewänder, Reliquiare, Antiphone, verzierte alte Bücher schickten, damit die sich in den Kirchen befindlichen Kunstwerke nicht vernichtet werden oder von anderen Schicksalsfällen nicht betroffen werden und dadurch die Kultur der vergangenen Perioden nicht verloren geht.“ In der Zwischenkriegszeit wurden die Sammlungen des Museums um archäologische Ausstellungsstücke (Pfarrer Brodowski hat sie gestiftet), liturgisch Gewänder (u.a. vom Pfarrer Rogójski übergebene Ornate und weitere Kostbarkeiten) erweitert. 1922 hat der Prälat Bronisław Obuchowicz zwei wichtige Dokumente aus Pergamentpapier mit Verzierungen, ein Prototyp eines Gewands aus dem 16. Jahrhundert, das Gemälde Muttergottes mit Kindchen gemalt mit Temperafarbe auf einem Brett und drei Portraits von Kanonikern aus Kielce. Das Museum wurde auch auf eine anderer Weise unterstützt – es sind Informationen zu finden, dass man dem Museum zu seinen Zweck auch Geldspenden vor allem von geistigen Personen dieser Region übermittelt hat. Heutzutage steht uns leider keine Aufstellung von Sammlungsstücken, die man im Lager des Seminars mit dem Gedanken aufbewahrt hat, alles letztendlich ausstellen zu können. Leider, wie der Pfarrer Tomasz Wróbel in einer seiner Veröffentlichungen erwähnt, kam es dazu, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die Mehrheit der sorgfältig gesammelten Gemälde, Skulpturen oder Erzeugnisse des Kunsthandwerks der Eigentumsstreuung unterlag. Bewahrt wurden, außer einem, alle Gemälde der späten Gotik, die vom Pfarrer Józef Zdanowski beschrieben worden sind und den Samenkern des Museums ausmachten. Es blieben auch zahlreiche andere Gemälde, Skulpturen und kleine Andenken, die von Pfarrern gestiftet wurden, damit die Kunstkultur in Polen Nutzen davonträgt, die auch in Form eines Testaments seitens der Pfarrer geschenkt wurden oder den Ordinarius der Diözese in Form von Schenkungen gegeben worden sind. Erwähnenswert ist, dass eine wesentliche Rolle in der Ansammlung und dem Schutz vor der Zerstörung dieser Gegenstände Leon Dziedzic, Kammerdiener des Bischofs Czesław Kaczmarek gehabt hat. Unter den im Seminar angesammelten Objekten kann man die bereits erwähnten Beispiele der gotischen Malerei, zahlreiche religiöse Bilder vom 16. Jahrhundert bis zum20. Jahrhundert (u.a. Verkündigung, Ende 16 Jh.; Sankt Cecylia, 1 Hälfte 17 Jh.; Sankt Benedict, 1. Hälfte 17 Jh.; Tomyris mit dem Kopf von Zyrrus, Hälfte 17 Jh.;), Portraits von Krakauer und Kielcener Bischöfen (u.a. von Antonii Brygierski, Portrait Bischof Kajetan Sołtyk, 1760; von Jan Styk, Portrait Bischof Tomasz Teofil Kuliński, 1889; von Niziński, Portrait Bischof Augustyn Łosiński, 1917) In der ersten Ausstellung sind die wertvollsten Beispiele der sakralen Kunst aus dem Gebiet der ganzen Diözese zu finden, geschaffen von ausgezeichneten Künstlern; die Mehrheit von ihnen wurde bereits im Rahmen der Ausstellung Ornamenta Ecclesiae präsentiert. Auf diese Weise ist es möglich in den Räumlichkeiten des Museums der Diozöse hervorragende Beispiele der gotischen Malerei, die vor allem aus der alten Museumssammlung stammen – die Flügel des Triptychons des Heiligen Jans aus Rakoszyn (Mistrz Rodziny Marii, ca. 1500), Einschlafen Mariä (Nahahmung von Marcin Czarny, ca. 1515-1520) und ein Bild mit der gleichen Thematik – Werk von Michał Lancza aus Kitzingen, gestiftet für die Kirche Św. Wojciecha in Kielce (1521-1525), und die Madonna mit Kindchen aus der Kathedrale in Kielce (15 Jh.), Flügel aus dem Flügelalter in Niedźwiedzi (1520-1530) Thron aus der Kirche in Witowo. Die Malerei wird von ausgewählten Beispielen der Bildhauerkunst des Mittelalters ergänzt, hauptsächlich mit dem Kultus von Maria verbunden (u.a. Madonna mit Kindchen aus der Kirche in Niedźwiedz, ca. 1420 oder in Iwanowice, ca. 1490). Es gibt aus Erzeugnisse des Kunstgewerbes – zu den wertvollsten gehören die von Kazimierz Wielki gestiften: Kelch (ca. 1362) und ein Gegenstand aus der Kirche Sankt Maria Magdalena aus Stopnicy (ca. 1370), Turmmonstranzen aus Wiślica (15 Jh.) und des Domes in Kielce (gestiftet von Anna Wilczko für das Kloster in Jędrzejów, 1520), Kelche aus Kiew (Erzdiakon Jerzy, 1480) und Miechów (ca. 1500). Zahlreich vertreten sind auch die Beispiele der modernen Kunst – im Falle der Malerei sind es sowohl Objekte, die zu den Sammlungen des Diözese Museums gehören (Sankt Benedict, 1 Hälfte des 17. Jahrhunderts), aber auch diese die aus den Kirchen der Diözese stammen – u.a. aus dem Kloster der Schwestern des Sankt Norberts in Imbramowice: Madonna mit Kindchden (Umgebung von J. Breughla zw. Aksamitnym, 17 Jhw.) und Jesu Christi in Emaus (Italien, 1 Hälfte des 17 Jh.). Unter den Erzeugnissen aus Gold sind vor allem die Monstranzen aus folgenden Kirchen bemerkenswert: Reformaten in Stopnicy (poł. XVII w.), Bernardherinnen in Chęciny (Jakub Weintraub, 1702), oder aus Koniecpol (Jan Gotfryd Schlaubitz, 1763-1767), Kelche – hier aus den Sammlungen von : Andrzej S. Załuski (1729) und Kajetan Sołtyk (1783) für den Dom in Kielce, Büchsen u.a. aus Dobrowoda (Andrzej Bobola Stiftung, 1599), Koniecpol (17 Jh.), oder aus Reliquiar (Skt. Jan Chrzciciel aus Skalbmierz, 1626; Skt Peter und Paulus aus Kiew, 1740-1750). Zu den interessantesten liturgischen Gewänden gehören unumstritten die Garnituren von folgenden Bischöfen, die gestiftet worden sind: Jan Gembicki (Italien, 1600-1620), Jakub Zadzika (Überdecke; Stoffe vom 17 Jh., Stickerein Polen vor 1642), Andrzej Trzebicki (Stoff Italien ca. 1600, - Stickerein Polen, 1657-1679), Konstanty F. Szaniawski (1720-1732), Überdeck aus chinesischer Seide, Schenkung des Kanonikers Kazimierz Weiss für den Dom in Kielcej (1700-1733) oder außergewöhnliches Ornat des ersten Bischofs von Kielce, Wojciech de Boża Wola Górski, ein Geschenk für ihn vom König Stanisław August Poniatowski (Polen, 18 Jh.). Nur mit einigen Beispielen hat man auf die reichen kirchlichen Buchsammlungen angedeutet – als Beispiel soll hier "Graduał wiślicki“ aus dem 13. Jahrhundert dienen. Es stammt aus den Sammlungen der Bibliothek des Priesterseminars in Kielce.